Runder Tisch - Europa Aktuell

22.o2.2019

 „Europas grenzüberschreitende Zusammenarbeit: Erfolge und Perspektiven des INTERREG-Programms der Europäischen Union“, so lautete die Veranstaltung der Europa Union im Gewerbezentrum in der Neustädter Straße 26-28 zu der die Europa Union eingeladen hatte.


Mit Ulrike Rodust und Reimer Böge standen zwei Mitglieder des Europäischen Parlaments Rede und Antwort. Sie stellten die anstehenden Perspektiven für die Förderkulisse ab dem Jahr 2020 dar.


Auch Oldenburg in Holstein hat in den letzten Jahren Projekte über das INTERREG-Programm initiiert und gefördert bekommen. Dabei geht es um Projekte mit grenzüberschreitender Zusammenarbeit z.B. Dänemark. 


Dazu gehört „NORDMUS“. Es ist ein grenzübergreifender regionaler Museumsverbund, der die Zusammenarbeit im Bereich des Kulturerbes im südwestlichen Ostseeraum deutlich stärkt.


Auch Sybille Kiemstedt vom Kreis Ostholstein beklagte den hohen Bürokratieaufwand für die Antragstellung bei den Förderprojekten. Auf meine Nachfrage, ob das Land Schleswig-Holstein für die kommende Förderperiode frühzeitiger die Landesrichtlinien erlassen werde, versicherten die Experten, dafür eintreten zu wollen. 


EU-Förderprogramme sind ein wichtiger Baustein, um Projekte für Oldenburg in Holstein auch zukünftig umsetzen zu können. Daher war dies ein wichtiger und interessanter Abend.