Richtigstellung zum LN-Artikel vom Samstag 13.04.2019 

Die Lübecker Nachrichten hatten mir bereits vor einem Monat mitgeteilt, keine Wahlkampfberichterstattung zu machen, sondern vielmehr neutral zu bleiben. Daher sollte der nachfolgende Artikel nicht dem Wahlkampf dienen, sondern dem Aufruf sich auch Vorort einmal um den Müll zu kümmern.

Unmengen von Müll an unseren Straßen

Fährst du mit dem Fahrrad von Oldenburg in Richtung Lensahn, so fällt der viele Müll entlang der Straße, an den Böschungen und im Seitengraben gleich ins Auge. 

Gestört hat es uns schon sehr lange. Täglich kommt neuer Müll hinzu. Doch jetzt nach dem Winter musste etwas geschehen, denn bald würde das Gras den Müll wieder überwuchern. Schlimmer noch: im Juni kommt dann die Straßenmeisterei und schlägelt nicht nur das Gras, sondern auch den Müll in kleine und immer kleinere (Plastik-)Einzelteile. 


Zum 30. März trommelten wir die Familie zusammen. Mit 7 Leuten begannen wir am Gewerbezentrum in Oldenburg die Sammelaktion und arbeiteten uns in Richtung Süden vor.


Plastiktüten, Plastikflaschen, Getränkebecher, Schlaftabletten, Spritzen, Radkappen, Außenspielgel, kleine und große Glasflaschen und vieles mehr sammelten wir ein, z.B. auch Hundekotbeutel mit Inhalt(!?).


Auf dem ersten Kilometer war alle 150 m pro Straßenseite ein Müllsack prall gefüllt und wurde dort abgestellt. Neben all dem ekeligen Zeug bargen wir ein Bügelbrett und ein Fahrrad aus dem Wassergraben.


Nach 6 Stunden erreichten wir das Ortsschild von Sipsdorf. Ergebnis unserer Sammelaktion: 16 Säcke mit Müll und 4 Säcke mit Altglas


Früher sammelte die Straßenmeisterei im Frühjahr den Müll. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Vielmehr kommt die Maschine und schreddert alles in Mikroteile. Auch so wird das Plastik in 400 Jahren verrotten……

Wie wäre es, wenn Schülerinnen und Schüler im nächsten Frühjahr an einem „friday for future“ auch einmal die Straßenränder vom Müll befreien würden?