Schützenhof-Duell am 03.05.2019 - Nachbetrachtung

Zunächst gilt mein Dank allen Oldenburgerinnen und Oldenburgern, die am letzten Freitag die „Kandidatenvorstellung“ im Schützenhof besucht haben. 

Wenn die Presse verschiedentlich von nahe aneinander liegenden Kandidaten berichtet, so könnte dies für die Sachthemen vielleicht zutreffen. Bei der Herangehensweise und der Zielstrebigkeit sehe ich jedoch deutliche Unterschiede. 


In der Vergangenheit habe ich viele Projekte entwickelt und umgesetzt, deren Volumen bis zu 16 Mio. Euro betrugen. Die Kommunikation mit Ministerien und verschiedenen Landes­behörden sowie auch Fachleuten und Planern aus verschiedenen Fachrichtungen war da­bei stets gefordert. Viele unterschiedliche Menschen und Fachleute waren beteiligt und mussten koordiniert werden. Ich weiß also, worauf es bei Planung und Ausführung an­kommt. Das ist ein Erfolgsgarant für die Oldenburger Projekte. 


Gleichfalls habe ich immer wieder Initiativen ergriffen, um mit Ideen und Kreativität Projek­te voran zu bringen. Zur Stadtparkgestaltung hatte ich bereits zu Beginn des Wahlkampfes bildlich einmal einen Badesee beschrieben. Was wollte ich damit zum Ausdruck bringen? Ich wollte Ideen der Oldenburgerinnen und Oldenburger „provozieren“. Das ist gelungen. Sie haben mir viele verschiedene Ideen und Ansätze mit auf den Weg gegeben. Ich habe den Nerv unserer Bürgerinnen und Bürger getroffen. 


Ich stehe für einen „umfassenden“ Schulneubau! Wer A sagt, der muss auch B sagen. Es kann nicht sein, dass eine unserer Schulen nicht saniert bzw. neu gebaut wird, falls die Fi­nanzmittel nicht mehr so üppig sprudeln. Oldenburg muss ein attraktiver Schulstandort sein, damit wir uns die Bildungspotentiale und Zukunftschancen sichern und vor allem sind all unsere Kinder es wert die gleichen Ausgangsbedingungen vorzufinden. Ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen,dass alle Schulen gleich behandelt werden. 


Für die anstehende Innenstadtgestaltung habe ich konkrete Vorstellungen. Diese werde ich einbringen. Die vielen Wünsche und Hinweise, die ich in den letzten Wochen an den Haustüren der Oldenburgerinnen und Oldenburger dazu erhalten habe, werde ich verant­wortungsvoll einbringen und auch zukünftig ihre Meinung schätzen und erfragen. Ich wer­de mit meiner Verwaltung klare Prioritäten und Zeitpläne dazu abstimmen. 


Die Stadt Oldenburg in Holstein hat für die Stadtwerke (sowohl Strom als auch Glasfaser) mehrere Millionen Euro als Eigenkapital bereitgestellt. Ange­sichts der o.g. Projekte dürfte die Gründung und Ausstattung einer eigenen Wohnungs­baugesellschaft mit entsprechendem Eigenkapital unrealistisch sein, zumal die Stadt Ol­denburg in Holstein Geschäftsanteile an verschiedenen Wohnungsbaugesellschaften hält, die sie in die Pflicht nehmen kann. 


Ich verspreche keine Leistungen, die keine Aussicht auf Realisierung haben (z.B. autono­me Wirtschaftsförderung). 


Im September 2014 startete ich bei der Stadt Oldenburg und habe seither meinen Mitar­beiter/innen immer Vertrauen geschenkt. Gleichermaßen stehe ich für sie jederzeit als An­sprechpartner zur Verfügung. Wir haben viele Dinge im Team erarbeitet. Ich habe aber auch die von ihnen eingeforderten Entscheidungen getroffen und vor allem ihre Entschei­dungen gegenüber Dritten vertreten. Das zeichnet eine verantwortungsvolle Führung aus. 


Meine Ziele sind realistisch. Ich werde sie stringent und zielstrebig verfolgen für ein le­benswerteres und liebenswerteres Oldenburg in Holstein.